Archive for the ‘Freizeit’ Category

Wien Xtra Kinderinfo

Author: milka

Eine besonders praktische Einrichtung, für Familien mit Kindern bis 13 Jahre, ist die Wien Xtra Kinderinfo am Museumsplatz 1 in 1070 Wien. Das ist im Museumsquartier, im 2 Hof, von der Mariahilfer Straße kommend. Wer wissen möchte was Kinder in Wien alles machen können, ist hier gut aufgehoben. Von Tanzworkshops bis Spielgruppen, von Sprachkursen bis Ausflugsziele, von musikalischer Früherziehung bis Sportangebot. In der Kinderinfo erfährt man alles aus einer Hand. Und während die Eltern sich durch Ordner und Prospekte mit Informationen von diversen Veranstaltern wälzen, können die Kinder im Spielbereich herumklettern. Die Öffnungszeiten sind Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 14:00 bis 19:00 Uhr und Freitag, Samstag, Sonntag und Feiertag von 10:00 bis 17:00 Uhr (Montag immer geschlossen).

www.wienxtra.at

WienXtra Kinderinfo

Wenn man Kinder hat, die einem das Heim auf den Kopf stellen, weil sie raus müssen, dann könnte man seinem Nachwuchs zum Beispiel den Schaubauernhof am Cobenzl in 1190 Wien zeigen. Die meisten Kinder interessieren sich für Tiere. Und hier gibt es jede Menge davon. Das übersichtliche,  auf einem leichten Hang angelegte Areal umfasst mehrere Stallungen mit dazugehörenden Freigehegen. Hier sind Kaninchen, Gänse, Hühner, Enten, Puten, Ziegen, Schweine und Schafe anzutreffen. Seit diesem Jahr gibt es auch einen Bienenlehrpfad. Allerdings kommt man her um die Tiere zu beobachten, maximal zu füttern mit dem Futter, das man, in kleine Säckchen gefüllt, im Stüberl kaufen kann. Der Kinderbauernhof ist jedenfalls kein klassischer Streichelzoo, sondern ein Ort an dem vor allem Kindern Natur und Landwirtschaft näher gebracht werden soll. Geboten werden außerdem zahlreiche Programme für Gruppen wie Kindergärten und Schulen, aber auch für Einzelbesucher.

In einem Folder stand, dass man auch Pony reiten kann. Bei meinem Besuch habe ich allerdings keine gesehen. Besonders nett habe ich dafür das Bauerngolf gefunden. Bei dem man mit Gummistiefel schießt. Und einen Naturlehrpfad gibt es außerhalb der Anlage. Den schaue ich mir das nächste Mal an.

www.landgutcobenzl.at

Hammam im Aux Gazelles

Author: butterfly

Jeder muss einmal abschalten. Sich erholen vom Alltagstrott. Warum nicht Wellness betreiben? Mal ganz ohne Kinder und ohne lange Autofahrt? Mitten in Wien gibt es so einen Ort.

Das, in einem anderen Beitrag bereits vorgestellte, Aux Gazelles bietet verschiedene Wohlfühlprogramme im hauseigenen Hammam, einem orientalischen Dampfbad, an und am 1. Juni 2009 wurde das Repertoire um Kosmetikbehandlungen erweitert.

Ich habe mir mit meiner Mutter zusammen ein Pflegeprogramm mit anschließender Teilkörpermassage gegönnt und möchte beschreiben, wie das abgelaufen ist:

Wir betraten das Aux Gazelles und wurden in den Salon de thé geführt. Ein orientalisch eingerichteter und mit gedämpftem Licht beleuchteter Raum, in dem wir uns auf einer Sitzbank niederließen um einen Thé de Ménthe (Minztee) zu trinken.

Nachdem das Teeglas geleert war, wurden wir zur Garderobe gebracht. In der Mitte dieses Raumes stand ein Block mit versperrbaren Kästchen für unsere Sachen. Bemerkenswert waren die zwei Duschen hinter einer Milchglastrennwand. Die eine hatte einen tellergroßen Duschkopf, die Tropenregendusche, und die andere einen Duschkopf mit einem Schlitz, das war wie unter einem Wasserfall zu stehen. Wir zogen uns aus, wickelten uns ins sogenannte Pestemal, einem großen, dünnen Baumwolltuch, und betraten das Hammam, wo uns heißer Dampf umhüllte.

Dort setzten wir uns auf den beheizten, weißgrauen Marmor. Wir waren nur zu zweit mit zwei sehr freundlichen Angestellten, die uns durch das Programm führten. Zuerst wurden wir mit warmen Wasser übergossen, um eine gute Viertelstunde einfach nur auf dem Mamor zu liegen und zu plaudern und zu entspannen. Es folgten weitere Wassergüsse und Liegephasen. Irgendwann wurde es uns zu heiß und wir setzten uns in den etwas kühleren Nebenraum. In dessen Mitte stand ein Brunnen und darüber hing eine schöne Glaslampe, deren Licht Muster an die Decke malte.

Nach einer Weile kamen die zwei Frauen um das Peeling zu machen. Dafür sitzt man vor “seiner” Hammamaci und läßt sich mit einem rauen Handschuh die alte Haut weg rubbeln. Ich war ehrlich erstaunt, wie viel da abgeht. Mit weiteren Wassergüssen wurden zwischendurch die Fussel weggeschwemmt.

Danach legten wir uns wieder hin und jetzt kam etwas, auf das war ich gar nicht vorbereitet. Ich habe es leider nicht gesehen, nur gespührt. Ich weiß es nur, weil ich nachher gefragt habe. Ein Kopfpolsterüberzug wird in Seifenschaum getaucht und dieser am Körper verteilt. Das klingt jetzt vielleicht unaufregend, aber es ist so sanft, streichelweich und angenehm. Man muss nur aufpassen keinen Schaum in die Augen zu bekommen, was mir nicht gelungen ist, drum hab ich auch nicht zugeschaut.

Als der Schaum wieder weggespült wurde, folgte ein kurzer Schockmoment, ein kalter Wasserguß, um die Poren zu schließen, bevor wir es uns im dritten, deutlich kühleren Ruheraum auf Liegen bequem machten. Inzwischen in ein großes weiches Handtuch gewickelt. Eine zeitlang lagen wir da und plauderten. Doch nach einer Weile wollten wir endlich massiert werden.

Wir gingen also zurück in den Salon de Thé um unsere Bereitschaft zu signalisieren. Einen Thé de Menthé später ließ ich mich auf einem Massagebett nieder. Ich mag diese Betten nicht, weil ich auf denen nicht bequem liegen kann, aber die Massage war ein Traum. Ich wäre fast dabei eingeschlafen. Somit ein guter Abschluß für entspannende drei Stunden, die wir dort verbrachten.

Das Ganze ist nicht billig, doch der Besuch lohnt sich.
www.auxgazelles.at

Eis-Test

Author: milka

Wo gibt es das beste Eis zum Mitnehmen in Wien? Gerade im Sommer ist diese Frage aktuell.

Wir haben sie uns gestellt und 11 Eissalons aus verschiedenen Bezirken getestet.  Es gibt zwar weitaus mehr Eissalons in Wien, aber wir konnten nicht alle probieren. Einerseits aus zeitlichen und organisatorischen Gründen. Andererseits weil wir sonst wahrscheinlich wegen der Menge den ganzen Sommer lang kein Eis mehr essen könnten. Wir waren 12 Tester und haben nur die Sorten Schokolade, Vanille sowie Erdbeer gekostet, da diese Sorten überall zu haben sind. Vergeben wurden 1-5 Punkte für Cremigkeit sowie Farbintensität und 1-10 Punkte für das Geschmackserlebnis, wobei eine höhere Punktzahl zu einem besseren Ergebnis führte.

Platz 1 belegte, da waren sich alle einig, das Eis von Tichy vom Reumannplatz 13 in 1100 Wien. Die 0,5 l-Box kostet 4,45 EUR.

Auf Platz 2 wurde der kleine, aber feine Eissalon Marcello gewählt. Zu finden am Margartenplatz 5 in 1050 Wien. Dort kostet die 0,5 l-Box 5,90 EUR.

Platz 3 geht an den Eissalon am Schwedenplatz, Franz-Josefs-Kai 17 in 1010 Wien. Hier zahlt man 5,30 EUR für die 0,5 l-Box.

Weiters getestet wurden (alphabetisch aufgelistet + Preis für die 0,5 l-Box):

  • Eiscafeteria Classico in der Schleifmühlgasse 1 in 1040 Wien / 6,00 EUR
  • Eissalon Enrico in der Erlaaer Straße 45 in 1230 Wien / 6,00 EUR
  • Gelateria Frascati in der Barnabitengasse 3 in 1060 Wien / 4,50 EUR
  • Michelangelo, zu finden in der Meidlinger Hauptstraße 6 in 1120 Wien / 5,10 EUR
  • Eissalon Pagogna Armando in der Josefstädter Straße 53 in 1080 Wien / 5,90 EUR
  • Bortolotti Paolo in der Mariahilfer Straße 22 in 1070 Wien / 6,00 EUR
  • Eissalon Tuchlauben in Tuchlauben 15 in 1010 Wien / 5,10 EUR
  • Eissalon Zanoni & Facincani in der Mariahilfer Straße 4 in 1070 Wien / 5,90 EUR

Das beste Vanille- und  Schokoladeis gibt es bei Marcello und beim Erbeereis führt Tichy den Vergleichstest an.

Weghuberpark

Author: milka

Man geht am Ballkäfig vorbei und betritt den schattigen Spielplatz. Mein erster Eindruck war: der ist aber klein. Der erste Blick täuscht. Da ist noch ein sanfter Hügel und da geht es weiter.

Ein sehr netter Ort zum Verweilen ist zweifellos der Weghuberpark. In 1070 Wien, Museumstraße (auch bekannt als 2er-Linie) Ecke Lerchenfelderstraße, findet sich auf einer Fläche von rund 10.800 m² Raum für Kinder auf dem komplett durch Bäume überschatteten Spielplatz, was besonders bei heißen Temperaturen ein Vorteil ist. Hier kan man rutschen, schaukeln, klettern und sandspielen. Dahinter ist auf dem leichten Hügel ein großer Platz mit einer Wiese in deren Mitte ein Brunnen steht. Rundherum sind Bänke aufgestellt. Hier scheint die Sonne wunderbar hin.

Dass die Museumstraße stark befahren wird, merkt im Park. Der Verkehrslärm ist leider überdurchschnittlich wahrnehmbar.

Kurpark Oberlaa

Author: milka

Einer der schönsten Parks Wiens ist wohl der Kurpark Oberlaa zwischen Kurbadstraße, Laaer-Berg-Straße und Filmteichstraße in 1100 Wien.

Anfang der 1970er Jahre im Zuge der Wiener Internationalen Gartenschau entstanden, bietet der Park auf rund 860.000 Quadratmetern für jeden etwas.

Für Kinder gibt es drei Spielplätze, eine Riesenschaukel und einen Streichelzoo. Für Sportbegeisterte einen Klettergarten, Beach Volleyball und Skateland. Außerdem grenzen der Wellnesspark, die Tennishalle und das Thermenbad an den Park. Für Verliebte gibt es den Liebesgarten. Für Sonnenanbeter gibt es Liegestühle in den Liegewiesen. Für körperlich Benachteiligte den Behindertenspielplatz. Für Gartenfreunde den Staudengarten, den Rosenberg, den japanischen Garten und die Österreichlandschaft. Für Naturinteressierte den Allergiegarten. Für Architekturbegeisterte den Brunnen- und den Treppengarten. Für Romantiker die Filmstadt.

Und für Menschen die einfach nur gerne spazieren gehen empfiehlt sich das gesamte Areal. Wer kein Auto hat, nimmt den Bus (68A) oder die Straßenbahn (67). Sollte man nach dem Spaziergang Hunger bekommen, hat man die Möglichkeit sich in der Panoramaschenke, im Aussichtsrestaurant, in der Mostschenke oder in der Kurkonditorei zu stärken. Besonders schön ist ein Besuch im Frühjahr, wenn Bäume und Blume blühen.