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Ritteressen im Camelot

Author: butterfly

Von außen kann man bereits erahnen was einen erwartet. Erinnert doch die Fassade an das Gemäuer einer Burg. Das Betreten des Lokals ist wie eine Zeitreise ins Mittelalter. Hohe, dunkle Räume. Große, schwere Holztafeln. Mittelalterlich gekleidetes Personal. An den Wänden befinden sich Malereien von Burgfräulein und Rittern, die Fenster sind Glasmosaike. Man merkt gleich, dass hier viel Liebe zum Detail steckt.

Wir nehmen in den großzügigen Räumlichkeiten Platz und bekommen von der freundlichen Kellnerin Stofflätzchen umgehängt. Das sind hier die Servietten. Das Essbesteck sind Löffel und Messer oder auch die Finger. Sehr originell sind die Namen der Speisen, wie Schicksal des entlaufenen Kalbes (eine sehr empfehlenswerte ungarische Gulaschsuppe), Fehlschuss des königlichen Jägers (Lammmedaillons mit Kartoffelkrapfen und Preiselbeeren) oder die süße Sünde der Königin (die Camelot Haustorte).

Wie in vergangenen Zeiten üblich, besteht die Hauptspeise in erster Linie aus Fleisch, allerdings üppig garniert mit Salat, Beilagen und Obst. Wer sich nicht entscheiden kann, nimmt am Besten eine Platte. Es sei aber gesagt, dass die Platten hier gewaltig sind. Der Preis wird durch die Menge gerechtfertigt. Günstig probieren kann man zwischen 12.00 und 15.00 Uhr. Da gibt es Mittagsmenüs. Wochentags 2 Gänge, am Wochenende 3 Gänge. Sehr gut fanden wir auch Carlos Lieblingsgetränk (ein hausgemachter Eistee mit Zitrone).

Freitags und samstags gibt es abends zudem eine Show. Wir waren dort an einem Samstag und sahen Musikanten, die mittelalterliche Lieder spielten, eine Zauberin, sowie einen Artisten. Die Show findet mitten unter den Gästen statt und manche werden mitunter sogar eingebunden, was wir sehr lustig fanden.

Zu finden ist das Camelot in der Rechten Wienzeile 21. Zwischen Schikaneder- und Schleifmühlgasse, vis a vis vom Naschmarkt, im vierten Bezirk.

www.camelot-restaurant.at

Meeru Cocktail-Bar

Author: milka

Zu dritt zogen wir um die Häuser. Auf dem Weg vom Gürtel zur Innenstadt stießen wir auf das Meeru, eine kleine, gemütliche Cocktail-Bar in der Siebensterngasse 15, im siebenten Bezirk.

Die Auswahl an Cocktails kann sich sehen lassen. Und sie werden genauso gut wie schnell zubereitet. Obwohl wir nur einen Zwischenstop geplant hatten, entschieden wir nach dem ersten Cocktail zu bleiben und uns durch die Karte zu kosten. Noch dazu war Happy Hour. Die gibt es jeden Tag von 20-23 Uhr. Geöffnet hat die Bar Dienstag bis Samstag von 17-02 Uhr.

Mehrere Leute, die alle den selben Cocktail trinken wollen können sich hier den “Chilling” bestellen und bekommen dafür einen ganzen Kübel voll mit dem Drink ihrer Wahl. Wir haben ihn allerdings nicht probiert, sind es laut Angabe doch 15 Portionen. Für den kleinen Hunger gibt es Snacks wie Toasts und Bruschetta.

Das Lokal ist übrigens mietbar für private Feiern.

www.meeru.at

Siebenstern Bräu

Author: butterfly

In der Siebensterngasse 19 in 1070 Wien findet sich das Siebenstern Bräu, ein echtes Brauhaus mit außergewöhnlichen Biersorten und sehr guter Hausmannskost. Hier gibt es zum Beispiel “Prager Dunkles”, “Hanf-” und “Chillibier”. Dazu einen Schweinsbraten mit Sauerkraut und Semmelknödel oder ein Pfandlgulasch. Für den kleinen Hunger nimmt man ein getoastetes Schwarzbrot (allerdings erst ab 16 Uhr) und Vegetarier kommen hier auch auf ihre Kosten bei Speisen wie die ausgezeichneten Spinatnockerl in Lauch-Oberssauce.

Die Atmosspähre entspricht einem klassischen Bierlokal. Die Einrichtung ist größtenteils aus Holz, die Wände sind dekoriert mit vielen Bildern. In der Mitte des Lokals befindet sich die Bar unter einer kleinen Kuppel. Hinter der Bar stehen zwei große, blankpolierte Braukessel, die sich gut ins Gesamtbild integrieren. An der Bar angelangt dreht man sich einmal um seinen Absatz und erblickt dabei die verschiedenen Stationen in allen Himmelsrichtungen. Zum Beispiel das Jagdstüberl und die Galerie. Wer im Freien sitzen will nimmt Platz im Schanigarten in einem Hof, der allerdings nur über Stiegen erreichbar ist, so wie übrigens das Lokal von der Gasse aus auch.

Das Siebensternbräu  eignet sich durch seine Raumaufteilung sehr gut für kleinere und größere Gesellschaften, aber auch für den Mittagstisch. Ausgewählte Speisen von der Karte werden in der Zeit von 11 Uhr bis 17 Uhr um 4,80 EUR angeboten. Und das die ganze Woche durch.

www.7stern.at

der Augustinerkeller

Author: erk

Der Augustinerkeller befindet sich im ersten Bezirk, in der Augustinerstraße 1, am Albertina Platz um genau zu sein.

In dieses Lokal bin ich eigentlich nur wegen eines Gutscheins hingegangen . Ich war lange der Meinung, dass Restaurants in der inneren Stadt hauptsächlich für Touristen sind.

Irrtum! Trotz seiner zentralen Lage ist dies keine dieser typischen Tourisenfallen. Hier bekommt man gute Hausmannskost. Zugegeben dass hier das Schnitzel ein bisschen teuerer ist wie in den Randbezirken, dafür wird es aber mit musikalischer Begleitung eines Akordeonspielers, der zur urigen Stimmung beiträgt, serviert. Die Holzmöbel und die niedrigen Lampen machen aus diesem Keller einen gemütlichen Ort in dem man gerne Freunde trifft.

Ich kann nur sagen das ich auch ohne Gutschein wieder dorthin gehen werde.

www.bitzinger.at

Plutzer Bräu

Author: erk

Das Plutzer Bräu ist ein Bierlokal mit heimischen Speisen. Vom Wiener Schnitzel, Suppen, Aufstrichen bis zum Dessert findet man alles was die Wiener Küche so bekannt macht. Die Bedienung arbeitet schnell und makellos, die Preise sind durchaus korrekt und die Menge auf dem Teller ist, wie man es in so einem Lokal gewohnt ist, sättigend.

Beim Sonntagsbrunch soll es eine Kinderbetreuung geben, über die ich aber nichts sagen kann, weil ich sie noch nicht gebraucht habe.

Der Gastgarten bietet an heißen Sommertagen sicher eine willkommene Abwechslung. Selbst wenn dieser Gastgarten eigentlich in der Füßgängerzone liegt, in der Schrankgasse 2, 1070 Wien. Vom Ambiente ist es eher schlicht gehalten, aber dennoch angenehm.

www.plutzerbraeu.at

Aux Gazelles

Author: butterfly

Wie eine Reise nach Marokko gestaltet sich ein Besuch ins Aux Gazelles in der Rahlgasse 5, 1060 Wien. Wunderschön eingerichtet, mit Liebe zum Detail, erwarktet einen hier ein Genuss für Augen und Gaumen. Die Speisen sind ausgezeichnet, die Auswahl interessant und das Service sehr gut, freundlich und schnell. Allerdings ist ein Besuch nicht billig. Das Aux Gazelles ist ein Restaurant für gehobene Ansprüche, aber auch für gehobene Einkommen. Doch kann man sagen, das Preis-Qualitäts-Leistungsverhältnis stimmt.

Im Aux Gazelles gibt es übrigens auch Mittagsmenüs und Brunch.

Außer dem Restaurant befinden sich im Haus noch ein Café & Deli, eine Kaviar & Austernbar, eine Business Lounge, einen Salon de thé mit Bazar, eine Club Bar für Abendveranstaltungen und ein Hammam.

www.auxgazelles.at