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Frühstück bei Franz

Author: milka

Das gemütliche Bierlokal “Franz” in der Preßgasse 29, im vierten Bezirk, bietet samstags, sonn- und feiertags ein “all you can eat-Frühstück” von 10-17 Uhr. Hier gibt es kein Buffet, sondern bekommt alles serviert.

Man nimmt Platz und findet am Tisch kleine, vorgedruckte Zettel auf denen man ankreuzt, was man haben will. Sooft man will. Gebäck, Butter und Käse sind die Basis. Dazu wählt man z.B. Schinken kalt oder gebraten, Eierspeise oder Spiegelei, Beerenjoghurt oder Müsli. Ein Kännchen Kaffee oder doch lieber einen der vielen Tees? Egal, man kann sich ja durchkosten. Ein Glas Fruchtsaft, zur Wahl standen neun Sorten, ist im Preis inkludiert.

Besonders ist auch der Kinderpreis: 80 Cent pro Lebensjahr.

Telefon: 01/5852557

www.franzwien.at

Ich betrete das “Cafe der Provinz”, in der kleinen Maria-Treu-Gasse Nr. 3, im achten Bezirk. Die Räumlichkeit erinnert mich an ein T. Vorne breit und kurz, nach hinten lang und schmal, verbunden durch die Bar, die gleichzeitig Küche und deren Mitte ein Durchgang ist. Die Einrichtung besteht zu größtem Teil aus Holz, die Wände haben den typisch südfranzösischen rot-bräunlichen  Anstrich und es herrscht Wohnzimmeratmosphäre. Ich frage eine Kellnerin nach meinem reservierten Platz. Sie ist etwas hektisch, dennoch sympatisch. Es ist elf Uhr und das Lokal ist gut besucht.

Mein Tisch ist eine Tafel und so groß, dass ich ihn mir mit anderen teile. Wir sitzen trotzdem nicht nebeneinander, zwischen uns bleiben noch Sessel frei. Gleich neben mir ein Internet-Eck, aber nach surfen ist mir gerade nicht. Ich mache mich auf zum Buffet, das bei der Küche/Bar angerichtet ist. Die Auswahl ist bescheiden, habe ich doch schon opulentere Frühstücks-Buffets gesehen. Es gibt Brot, Käse, Wurst, Eier, Cornflakes, Marmelade und Avocado, dafür ist alles bio und im Grunde alles was man braucht. Neben jeder Platte findet sich ein Kärtchen, auf dem steht woher die Lebensmittel stammen. Hier vorne wartet man auch auf die Crépes und Waffeln, die frisch zubereitet werden. Ein kleiner Nachteil ist das schon, weil die Wartenden den Platz zum Buffet verstellen. Ich schaffe es trotzdem problemlos meinen Teller zu füllen und marschiere zurück.

Ich bestelle mir einen Tee, von den über 20 angebotenen Sorten, die man hier auch abgepackt erwerben kann. Er schmeckt sehr gut, ist im Preis vom Brunch aber nicht inkludiert. Dafür ein kleines Glas köstlicher Apfel-Hollundersaft.

Nachdem ich meinen Teller zum zweiten Mal leer gegessen habe, bekomme ich Lust auf frische Crépes und Waffeln. Ich stelle mich an und warte. Ich bin nicht die Einzige mit dieser Idee. Doch es zahlt sich auf jeden Fall aus. Beides schmeckt sehr gut, obwohl ganz anders wie ich es kenne. Kein Wunder, der Teig ist mit Buchweizen und Sojamilch zubereitet.

Bei normalem Gastbetrieb kann man zwischen rund 20 verschiedenen Sorten von Galettes, Crépes und Waffeln wählen. Die Galettes sind pikant, die Waffeln und Crépes süß. Dann gibt es noch Salate und wochentags Menüs bis 15 Uhr. Zudem hat man die Möglichkeit in Büchern vom Verlag “Bibliothek der Provinz” zu schmökern beziehungsweise sie gleich zu kaufen.

www.cafederprovinz.at

Cafe der Provinz

Freiraum

Author: butterfly

In der Mariahilfer Straße 117 befindet sich der Freiraum, eine Cafe Restaurant Bar Lounge, die von Aussen gar nicht so groß aussieht, aber riesig ist. Es war Abend, als ich zum ersten Mal dort war. Es war sehr voll und sehr laut. Gut gefallen haben mir die verschieden unterteilten Bereiche. Es gibt zwei Bars, das Cafe erstreckt sich über zwei Etagen mit Blick auf die Mariahilfer Straße, das Restaurant umfasst über 100 Sitzplätze und in der Lounge sitzt man in Fauteuils, teilweise unter einem Glasdach. Obwohl es diese vier Bereiche gibt, darf man überall alles. Der Slogan lautet: im Restaurant der Cocktail, an der Bar das Steak, das Frühstück um Mitternacht, im alten Sofa der Champagner. Sehr durchgestylt alles, mit Liebe zum Detail. Schön zum Anschauen. Sogar das WC ist interessant gestaltet. Beeindruckend der mit Mosaik verflieste Brunnen in der Mitte, bei dem das Wasser wie aus einer Regenbrause über Knopfdruck läuft. An der Sauberkeit könnte man noch nachbessern. Viele Leute machen leider viel Mist.

Sehr zu empfehlen ist die Cocktailkarte. Die Auswahl ist fast unüberschaubar. Glücklicherweise sind sie nach Geschmacksrichtung (Erdbeer, Minze,…) und nach Alkohol (Gin, Vodka,…) sortiert. Aber obwohl die Cocktails sehr gut waren und die Bedienung trotz Menschenmassen freundlich und relativ flott, hat mich mit der Zeit der Lärm gestört. Nicht etwa die Musik war laut, sondern die vielen Menschen.

Ich war nochmal an einem Vormittag dort um zu frühstücken. Auch zu dieser Zeit wird das Lokal gut besucht. Es geht aber nicht so hektisch zu, vorallem ist der Lärmpegel viel niedriger. Zumindest empfand ich das so, was vielleicht an dem Umstand lag, dass ich zwar gleich einen freien Tisch fand, der sich jedoch unweit des Eingangs befand, weshalb ich von dem Geschehen in den hinteren Räumlichkeiten nicht viel mitbekam.

Bestellt habe ich mir eine Frühstücksbox für 4,90 EUR, ein rechteckiger Teller mit Unterteilungen wie bei einem Fondueteller, auf dem sich ein Kipferl, eine Semmel, Butter, Marmelade, Kräuterricotta, Obst und ein Stück Kuchen befanden. Zu dieser Basic-Box kann man sein Frühstück um kleine Portionen verschiedener Gerichte, wie Rührei-Variationen, Prosciutto, mediterrane Antipasti, Cornflakes, Mehlspeisen und andere, nach Lust und Laune erweitern.

Öffnungszeiten: täglich von 08.00-04.00 Uhr, Küche bis 24.00 Uhr.

www.freiraum117.at