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Ich habe wieder einen Sonntagsbrunch ausprobiert. Diesmal im Cafe YLK, in der Währingerstrasse 14, im neunten Bezirk. Hier gibt es hausgemachte, türkische Spezialitäten. Das Buffet sieht lecker aus und ich fülle meinen Teller randvoll, weil ich mich nicht entscheiden kann was ich zuerst probieren soll. Dabei komme ich gleich mit der Chefin ins Gespräch, die mir gerne alle meine Fragen zu den Speisen beantwortet und mir von den selbstgemachten Simits erzählt, einem köstlichen Hefeteiggebäck. Meine Augen täuschen mich nicht. Das Essen sieht nicht nur gut aus, es ist ausgezeichnet und man merkt, dass viel Wert auf Frische gelegt wird. Das Lokal ist gemütlich eingerichtet und ich bin sehr angetan von der Freundlichkeit des Personals, mit dem ich locker plaudere, als würden wir uns schon länger kennen. Kinder werden mit offenen Armen empfangen, was das Cafe gleich noch sympathischer macht.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 8-20 Uhr, Samstag 10-19 Uhr, Sonntag 10-15 Uhr

www.ylksimits.at

cafe ylk

Ritteressen im Camelot

Author: butterfly

Von außen kann man bereits erahnen was einen erwartet. Erinnert doch die Fassade an das Gemäuer einer Burg. Das Betreten des Lokals ist wie eine Zeitreise ins Mittelalter. Hohe, dunkle Räume. Große, schwere Holztafeln. Mittelalterlich gekleidetes Personal. An den Wänden befinden sich Malereien von Burgfräulein und Rittern, die Fenster sind Glasmosaike. Man merkt gleich, dass hier viel Liebe zum Detail steckt.

Wir nehmen in den großzügigen Räumlichkeiten Platz und bekommen von der freundlichen Kellnerin Stofflätzchen umgehängt. Das sind hier die Servietten. Das Essbesteck sind Löffel und Messer oder auch die Finger. Sehr originell sind die Namen der Speisen, wie Schicksal des entlaufenen Kalbes (eine sehr empfehlenswerte ungarische Gulaschsuppe), Fehlschuss des königlichen Jägers (Lammmedaillons mit Kartoffelkrapfen und Preiselbeeren) oder die süße Sünde der Königin (die Camelot Haustorte).

Wie in vergangenen Zeiten üblich, besteht die Hauptspeise in erster Linie aus Fleisch, allerdings üppig garniert mit Salat, Beilagen und Obst. Wer sich nicht entscheiden kann, nimmt am Besten eine Platte. Es sei aber gesagt, dass die Platten hier gewaltig sind. Der Preis wird durch die Menge gerechtfertigt. Günstig probieren kann man zwischen 12.00 und 15.00 Uhr. Da gibt es Mittagsmenüs. Wochentags 2 Gänge, am Wochenende 3 Gänge. Sehr gut fanden wir auch Carlos Lieblingsgetränk (ein hausgemachter Eistee mit Zitrone).

Freitags und samstags gibt es abends zudem eine Show. Wir waren dort an einem Samstag und sahen Musikanten, die mittelalterliche Lieder spielten, eine Zauberin, sowie einen Artisten. Die Show findet mitten unter den Gästen statt und manche werden mitunter sogar eingebunden, was wir sehr lustig fanden.

Zu finden ist das Camelot in der Rechten Wienzeile 21. Zwischen Schikaneder- und Schleifmühlgasse, vis a vis vom Naschmarkt, im vierten Bezirk.

www.camelot-restaurant.at