Posts Tagged ‘Wien’

Es ist Mittag. Ich habe Hunger, aber wenig Zeit und keine Lust auf üblichen Fast Food. Ein Besuch im Elefant & Castle ist da genau das Richtige. Man muss schon wissen, dass es sich in der Neubaugasse 45 befindet, weil es recht klein und fast unscheinbar ist. Unzählige Male bin ich zuvor schon daran vorbei gegangen ohne es richtig zu bemerken. Auch innen ist es klein. Es gibt einen Tisch für zwei und einen langen an der Wand mit ein paar Hockern. Nicht unbedingt dafür konzipiert um ewig zu verweilen, aber die Zeit dafür habe ich heute sowieso nicht.

Es sei erwähnt, dass es mehr kann, als es auf den ersten Blick vielleicht scheint. Obwohl es einfach eingerichtet ist, finde ich es gemütlich. Die Küche ist britisch indisch. Es gibt verschiedene Sandwiches, ein paar Curries, Suppen, Salat, Süssigkeiten und Smoothies. Ich gebe zu, ich hatte zuvor keine besondere Meinung zur englischen Küche, weder positiv noch negativ, einfach aus Unwissenheit. Im Elefant & Castle wurde ich eines besseren belehrt. Mein “Good Companions”-Sandwich war köstlich und ich war sicher nicht zum letzten Mal hier.

Elefant & Castle - 7, Neubaugasse 45
Montag bis Freitag von 11.30 bis 15.30 Uhr

www.elefantcastle.com

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Ritteressen im Camelot

Author: butterfly

Von außen kann man bereits erahnen was einen erwartet. Erinnert doch die Fassade an das Gemäuer einer Burg. Das Betreten des Lokals ist wie eine Zeitreise ins Mittelalter. Hohe, dunkle Räume. Große, schwere Holztafeln. Mittelalterlich gekleidetes Personal. An den Wänden befinden sich Malereien von Burgfräulein und Rittern, die Fenster sind Glasmosaike. Man merkt gleich, dass hier viel Liebe zum Detail steckt.

Wir nehmen in den großzügigen Räumlichkeiten Platz und bekommen von der freundlichen Kellnerin Stofflätzchen umgehängt. Das sind hier die Servietten. Das Essbesteck sind Löffel und Messer oder auch die Finger. Sehr originell sind die Namen der Speisen, wie Schicksal des entlaufenen Kalbes (eine sehr empfehlenswerte ungarische Gulaschsuppe), Fehlschuss des königlichen Jägers (Lammmedaillons mit Kartoffelkrapfen und Preiselbeeren) oder die süße Sünde der Königin (die Camelot Haustorte).

Wie in vergangenen Zeiten üblich, besteht die Hauptspeise in erster Linie aus Fleisch, allerdings üppig garniert mit Salat, Beilagen und Obst. Wer sich nicht entscheiden kann, nimmt am Besten eine Platte. Es sei aber gesagt, dass die Platten hier gewaltig sind. Der Preis wird durch die Menge gerechtfertigt. Günstig probieren kann man zwischen 12.00 und 15.00 Uhr. Da gibt es Mittagsmenüs. Wochentags 2 Gänge, am Wochenende 3 Gänge. Sehr gut fanden wir auch Carlos Lieblingsgetränk (ein hausgemachter Eistee mit Zitrone).

Freitags und samstags gibt es abends zudem eine Show. Wir waren dort an einem Samstag und sahen Musikanten, die mittelalterliche Lieder spielten, eine Zauberin, sowie einen Artisten. Die Show findet mitten unter den Gästen statt und manche werden mitunter sogar eingebunden, was wir sehr lustig fanden.

Zu finden ist das Camelot in der Rechten Wienzeile 21. Zwischen Schikaneder- und Schleifmühlgasse, vis a vis vom Naschmarkt, im vierten Bezirk.

www.camelot-restaurant.at

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Der aufmerksamen Leserschaft wird nicht entgangen sein, dass wir immer wieder gerne zum Brunch gehen. Diesmal sind wir in den Süden gereist, kulinarisch. Nach Kreta um genau zu sein. Und das mitten in Wien, im ersten Bezirk, in der Spiegelgasse 10, ins Restaurant Orpheus.

Der Tisch war reserviert für 11 Uhr 30. Es war fünf vor und wir hetzten durch die Gassen der Innenstadt. Noch wussten wir nicht, dass wir die Ersten waren. Wir betraten das Lokal, das in zwei Bereiche unterteilt ist. Vorne der Raucherbereich mit ein paar Tischen und einer Bar, an dieser vorbei gelangte man in einen großen, hohen, mit dunklem Holz vertäfelten Raum, dem Nichtraucherbereich, in welchem der Brunch stattfand. Durch die teilweise verglaste Decke fiel Tageslicht ein. Wir begaben uns an unseren Tisch in einer der Kojen, die sich ringsum befanden. Vom Ambiente erinnerte es uns ein wenig an ein Alt-Wiener-Cafe. Ein bisschen schick, dem ersten Bezirk entsprechend. Zuerst fühlten wir uns underdressed in Pullover, Jeans und Turnschuhen. Jedoch schien niemand davon gestört zu sein.

Wie man es von Kreta kennt und auch schätzt, wenn man schon mal dort war, ging es hier entspannt zu. Nach und nach füllte sich das Buffet mit Speisen und das Restaurant mit Gästen, weshalb Mittagsbuffet treffender wäre. Das bedeutet aber nicht, dass man hier ist um zu warten. Die Getränke bekamen wir sehr rasch und auch sonst war das Servicepersonal gleich zur Stelle. Für Frühaufsteher empfiehlt sich ein Häppchen nach dem Aufstehen. Allerdings nicht zuviel, weil man das gesamte Magenvolumen unbedingt für die bemerkenswert gute Küche braucht. Kredenzt wurden Klassiker wie Tzatziki, Taramosalata, gefüllte Weinblätter, Teigtaschen, Mousaka, Souvlaki und Lammfleisch mit verschiedenen Beilagen, um einige zu nennen, wobei das Angebot der Speisen von Mal zu Mal variieren kann. Angerichtet auf Tischen in der Mitte des Raumes, begleitet von Olivenbrot und griechischen Weinen.

Für die Nachspeisen muss man unbedingt ausreichend Appetit übrig lassen, denn die Mouse-au-Chocolat und die Kuchen waren ebenfalls exzellent. Wenn man nach dem Essen noch einen Verdauungsschnaps benötigt, dann bestellt man am Besten einen Raki, den typisch kretischen Tresterbrand. Mit 25,- Euro pro Person ist man dabei. Kinder bis 10 Jahre zahlen nichts. Zu bestimmten Terminen gibt es noch dazu Kinderanimation im Keller. “Patmuckl”, ein sympathischer junger Mann bastelte Ballontiere und erzählte Geschichten. Damit fand er viele junge Fans. Und für die ganz kleinen Gäste stehen Kinderhochstühle bereit.

Zum Schluss bleibt noch zu erwähnen, dass sich eine Reservierung empfiehlt, weil der Brunch gut besucht ist.

www.restaurant-orpheus.at

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Alles Seife!

Author: claudschi

Über eine Freundin von mir, habe ich bereits vor zwei Jahren diesen sehr netten, wenn auch kleinen Laden am Naschmarkt kennen- und liebengelernt. Die Rede ist vom Geschäft “Alles Seife!”, welches sich in der Höhe des Theaters an der Wien befindet. Zu finden gibt’s dort selbst angefertigte Seife in Blöcken (100% Österreichische Handarbeit), die vor Ort abgeschnitten wird, Badetabletten in den verschiedensten Duftvarianten sowie Naturkosmetik.

Es macht einfach Spaß sich durch die einzelnen Seifen durchzuriechen und sich von den Verkäufern deren Wirkung erklären zu lassen. Sucht man zB. eine Peelingseife, könnte man zu Strand von Zanzibar greifen und diese wählen. Supercool ist die Kuhseife, die scheinbar bei der Anwendung so richtig blubbert und erfrischt.  Die Patchouliseife empfiehlt sich bei etwas rauer Haut, da das beinhaltende Olivenöl der Haut Feuchtigkeit spendet. Die Wiener Melange Kaffeeseife ist für all jene empfehlenswert, die unangenehme Gerüche (zB. Küche…) loswerden wollen.

Mein absoluter Liebling ist allerdings die Lavaerdeseife mit einem Hauch von Weihrauch drinnen. Hmmmm. Einfach toll!

Der Überdrüberhit sind die Badetabletten. Ich spreche aus Erfahrung. Egal welche Durftrichtung ich gewählt habe, das Erlebnis und die Wirkung waren phänomenal!!!!!! ABER… ich schweige und genieße. Selbst ausprobieren heißt die Devise.

Sollte man sich letztendlich in die indiviuellen Geruchs- und Geschmacksrichtungen der dort vertriebenen “Schönheits- und Verwöhnprodukte” verlieben, ist es ratsam sich eine Stammkundenkarte ausfertigen zu lassen. Nach dem sechsten Einkauf erhält man nämlich ein kleines Dankeschön…

Als zusätzlicher Tipp noch für die kalte Winterzeit: Im Advent ist der Laden mittlerweile auch immer mit einem Stand am Adventmarkt am Karlsplatz vertreten.

Alles Seife am Naschmarkt Nr. 54 / Mo-Fr 9-18:30 Uhr, Sa 9-17 Uhr

www.allesseife.at

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Wer kennt das nicht? Die Geschäfte haben bereits zu beziehungsweise gar nicht offen weil ein Feiertag ist und man kommt drauf, dass einem die Nudeln ausgegangen sind oder die Milch. In diesem Fall kann man mit der U2 bis zur Station Museumsquartier/Mariahilferstraße fahren. Dort in der Passage, beim Ausgang Babenbergerstraße, befindet sich der Mix Markt. Ein kleines Geschäft mit einer bunten Auswahl an Lebensmitteln und Getränken.

Hier findet man Schokolade und Chips, Fertiggerichte in Dosen, Teigwaren. Es gibt eine kleine Tiefkühltruhe und ein Kühlregal in dem sogar Eier sind. Ein Regal ist befüllt mit Alkoholika, in einem anderen entdecke ich Katzenfutter. Ich sehe einen Postkartenständer, Softdrinks, Eis, Gewürze, Tee und an der Kassa kann man Zigaretten bekommen.

Geöffnet ist täglich bis 23 Uhr. Wochentags ab 9 Uhr, samstags ab 10 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ab 11 Uhr.

mix markt

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Blind Dinner

Author: erk

Freunde haben mir vor kurzem ein “Blind Dinner” geschenkt und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, im Dunklen. Das Konzept ist genauso einfach wie interesant. Man wird in einen, zuerst noch mit Teekerzen beleuchteten Raum geführt, setzt sich an seinen Tisch und erlischt das Licht. In dieser eher ungewohnten Lage werden die Getränke und Speisen serviert. Glücklicherweise müssen die Kellner nicht blind in der Dunkelheit herumtappen, sondern sind mit einem Nachtsichtgerät ausgestattet.

Der eigentliche Grund hierher zu kommen war natürlich das Essen. Weil ich aber meine Augen nicht benutzen konnte, mußte ich mich auf meine anderen Sinne verlassen. Riechen, Schmecken und sogar Spüren. In einer Welt voll Dunkelheit kann man sich schon mal erlauben in den Teller zu greifen um herauszufinden, ob noch was drauf ist oder nicht.

Die Speisen die serviert wurden waren ausgezeichnet und beim Spiel “errate was auf deinem Teller ist” hatte ich fast alles richtig. Wie der Teller angerichtet war kann ich euch dafür leider nicht sagen.

Dieses Dinner findet unter anderem in Rainers Hotel, Gudrunstraße 184  im 10. Bezirk statt. Auf der Website befinden sich ebenfalls Termine für Leoben, Linz und Salzburg.  Meine Empfehlung ist, mit Freunden hinzugehen.

www.wedding-and-events.at/Blind-Dinner

blind_dinner

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Ich betrete das “Cafe der Provinz”, in der kleinen Maria-Treu-Gasse Nr. 3, im achten Bezirk. Die Räumlichkeit erinnert mich an ein T. Vorne breit und kurz, nach hinten lang und schmal, verbunden durch die Bar, die gleichzeitig Küche und deren Mitte ein Durchgang ist. Die Einrichtung besteht zu größtem Teil aus Holz, die Wände haben den typisch südfranzösischen rot-bräunlichen  Anstrich und es herrscht Wohnzimmeratmosphäre. Ich frage eine Kellnerin nach meinem reservierten Platz. Sie ist etwas hektisch, dennoch sympatisch. Es ist elf Uhr und das Lokal ist gut besucht.

Mein Tisch ist eine Tafel und so groß, dass ich ihn mir mit anderen teile. Wir sitzen trotzdem nicht nebeneinander, zwischen uns bleiben noch Sessel frei. Gleich neben mir ein Internet-Eck, aber nach surfen ist mir gerade nicht. Ich mache mich auf zum Buffet, das bei der Küche/Bar angerichtet ist. Die Auswahl ist bescheiden, habe ich doch schon opulentere Frühstücks-Buffets gesehen. Es gibt Brot, Käse, Wurst, Eier, Cornflakes, Marmelade und Avocado, dafür ist alles bio und im Grunde alles was man braucht. Neben jeder Platte findet sich ein Kärtchen, auf dem steht woher die Lebensmittel stammen. Hier vorne wartet man auch auf die Crépes und Waffeln, die frisch zubereitet werden. Ein kleiner Nachteil ist das schon, weil die Wartenden den Platz zum Buffet verstellen. Ich schaffe es trotzdem problemlos meinen Teller zu füllen und marschiere zurück.

Ich bestelle mir einen Tee, von den über 20 angebotenen Sorten, die man hier auch abgepackt erwerben kann. Er schmeckt sehr gut, ist im Preis vom Brunch aber nicht inkludiert. Dafür ein kleines Glas köstlicher Apfel-Hollundersaft.

Nachdem ich meinen Teller zum zweiten Mal leer gegessen habe, bekomme ich Lust auf frische Crépes und Waffeln. Ich stelle mich an und warte. Ich bin nicht die Einzige mit dieser Idee. Doch es zahlt sich auf jeden Fall aus. Beides schmeckt sehr gut, obwohl ganz anders wie ich es kenne. Kein Wunder, der Teig ist mit Buchweizen und Sojamilch zubereitet.

Bei normalem Gastbetrieb kann man zwischen rund 20 verschiedenen Sorten von Galettes, Crépes und Waffeln wählen. Die Galettes sind pikant, die Waffeln und Crépes süß. Dann gibt es noch Salate und wochentags Menüs bis 15 Uhr. Zudem hat man die Möglichkeit in Büchern vom Verlag “Bibliothek der Provinz” zu schmökern beziehungsweise sie gleich zu kaufen.

www.cafederprovinz.at

Cafe der Provinz

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Die kalte Jahreszeit ist wieder da! Was ich jetzt brauche sind ein paar neue Pullover. Da ich aber keine von der Stange mag, habe ich vor einiger Zeit mit dem Stricken angefangen. Wie der Zufall es will, habe ich unlängst ein Geschäft entdeckt, in dem ich alles finde, was ich dafür brauche. Im ersten Innenhof des Hauses Mariahilfer Straße 101, im sechsten Bezirk in Wien, befindet sich die Firma Wedermann.

Ein Spezialunternehmen für Strickmaschinen, dass ebenso Unmengen an Wolle, sogar Filzen und auch Garnen sowie Knöpfen anbietet. Wegen der großen Auswahl an Farben und Arten von Wolle, konnte ich mich nicht gleich entscheiden. Die Verkäuferin war sehr freundlich, geduldig mit mir und auch hilfsbereit, gab sie mir doch gleich ein paar Tipps, was für was gut geeignet sei.

Ich fühlte mich gut beraten und habe gleich mehr gekauft als ich vor hatte, weil bald Weihnachten ist und selbstgemachte Geschenke in meiner Familie gut ankommen. Ich werde sicher bald wieder vorbeischauen.

www.wedermann.co.at

Wedermann - Wolle-Paradies

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Wir haben uns erneut zusammengefunden um zu erfahren, wie gelieferte Schnitzel schmecken. Dieser Test hat uns gezeigt, dass es allemal besser ist ein Schnitzel entweder im Restaurant zu essen oder selbst zu machen. Die 6 getesteten Lieferdienste haben uns leider enttäuscht. Keines der Schnitzel war ausgezeichnet. Dennoch konnten wir Sieger ermitteln.

Unter die Lupe genommen wurden jeweils ein Schweins- und ein Putenschnitzel, da bei keinem der Lieferanten ein echtes Wiener Schnitzel vom Kalb angeboten wird. Bewertet wurden Geschmack und Aussehen, die Temperatur wurde gemessen, sowie die Frage gestellt, wie wahrscheinlich der Tester wieder ein Schnitzel des jeweiligen Anbieters bestellen würde.

Das beste Schweinsschnitzel war unserer Meinung nach das vom Schmankerl-Express (www.schnitzel.cc). Es landete auf unserem Tisch mit einer Temperatur von 74°C und wurde durchwegs als ansprechend und geschmacklich eher gut bewertet. Es war größer, als die der Kontrahenten, allerdings bestand es aus mehr Panier als Fleisch.

Das beste Putenschnitzel kam vom Imbiss Amira, Reinsprechsdorferstraße 54 in 1050 Wien. 77°C heiß geliefert und appetitlich anzuschauen. Der Geschmack wurde von den Teilnehmern mittel bis gut bewertet. Die Hälfte der Tester würde es vielleicht wieder bestellen.

Das zweitbeste Putenschnitzel war ein Hühnerschnitzel von Carino (www.carino.at). Die haben nämlich keine Pute. Wir haben es trotzdem bestellt. Es war 69°C heiß und recht dick, aber weich. Die Panier dieses Schnitzels fasste das meiste Fleisch bei dem Test.

Noch getestet wurden:

Hausmannskost Prima´s, Hamburgerstraße 16, 1050 Wien
Schnipis Schnitzel (www.schnipi.at)
Schnitzelinsel (www.schnitzelinsel.at)

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Buchhandlung thrill and chill

Author: butterfly

Unweit vom Westbahnhof in der Mariahilfer Straße 125, Ecke Bürgerspitalgasse, in 1060 Wien, befindet sich die kleine Spezialbuchhandlung thrill and chill. Der Name ist Programm. Wie sich schon vermuten lässt, liegt der Schwerpunkt bei spannender Lektüre. Krimis und Thriller in deutsch und ein paar in englisch, aber auch Koch- und Kinderbücher finden sich im Geschäft. Gerade bei den Kinderbüchern sind mir einige, toll illustrierte, untergekommen, die mir woanders nicht aufgefallen sind. Ebenfalls im Sortiment sind Hörbücher. Ich habe zum Beispiel Harry Potter und Herr der Ringe auf CD gefunden.

Die freundliche Verkäuferin erzählte mir vom Online-Shop, in dem noch viel mehr Bücher zur Auswahl stehen und zwar neben deutschen und englischen, noch französische und italienische. Außerdem noch DVD´s und einige Spiele. Bestellte Artikel können entweder nach Hause geliefert oder im Geschäft abgeholt werden. Bestellungen bis Mittag kann man normalerweise bereits nächsten Werktag abholen.

Die Öffnungszeiten sind Mo-Fr: 9.30-18.30 und Sa: 10-17 Uhr.

www.thrillandchill.at/

thrill_and_chill

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Während eines Spaziergangs am Naschmarkt endeckte ich unlängst einen kleinen Fischstand, den ich euch gerne empfehlen möchte. Auf den ersten Blick eher unscheinbar, zwischen einem Gewürzhändler und einem Stand italienischer Spezialitäten, Stand 621-622 um genau zu sein. Nada Sezemsky´s Fischhandel ist ein Familienbetrieb, der seit 2001 besteht. Hier gibt es laut eigenen Angaben an die 50 Sorten Fisch aus Meer und Süsswasser und außerdem noch Meeresfrüchte wie Schalen- und Krustentiere. Aber auch was nicht im Sortiment ist, kann zumeist innerhalb weniger Tage bestellt werden.

Gekauft habe ich ein Lachs- und ein Heillbuttfilet. Die Qualität der Fische ist ausgesprochen gut. Besonders der Heilbutt hat es mir angetan. Unglaublich zartes Fleisch und überaus schmackhaft obendrein. Der Herr, der mich bedient hat war sehr freundlich und gerne für Auskünfte bereit. Da ich nicht allzuviel von Fisch verstehe hatte ich ein paar Fragen zur Lagerung und zur Haltbarkeit, die alle selbstverständlich beantwortet wurden.

Ein guter Tipp für Fischfans!

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Freiraum

Author: butterfly

In der Mariahilfer Straße 117 befindet sich der Freiraum, eine Cafe Restaurant Bar Lounge, die von Aussen gar nicht so groß aussieht, aber riesig ist. Es war Abend, als ich zum ersten Mal dort war. Es war sehr voll und sehr laut. Gut gefallen haben mir die verschieden unterteilten Bereiche. Es gibt zwei Bars, das Cafe erstreckt sich über zwei Etagen mit Blick auf die Mariahilfer Straße, das Restaurant umfasst über 100 Sitzplätze und in der Lounge sitzt man in Fauteuils, teilweise unter einem Glasdach. Obwohl es diese vier Bereiche gibt, darf man überall alles. Der Slogan lautet: im Restaurant der Cocktail, an der Bar das Steak, das Frühstück um Mitternacht, im alten Sofa der Champagner. Sehr durchgestylt alles, mit Liebe zum Detail. Schön zum Anschauen. Sogar das WC ist interessant gestaltet. Beeindruckend der mit Mosaik verflieste Brunnen in der Mitte, bei dem das Wasser wie aus einer Regenbrause über Knopfdruck läuft. An der Sauberkeit könnte man noch nachbessern. Viele Leute machen leider viel Mist.

Sehr zu empfehlen ist die Cocktailkarte. Die Auswahl ist fast unüberschaubar. Glücklicherweise sind sie nach Geschmacksrichtung (Erdbeer, Minze,…) und nach Alkohol (Gin, Vodka,…) sortiert. Aber obwohl die Cocktails sehr gut waren und die Bedienung trotz Menschenmassen freundlich und relativ flott, hat mich mit der Zeit der Lärm gestört. Nicht etwa die Musik war laut, sondern die vielen Menschen.

Ich war nochmal an einem Vormittag dort um zu frühstücken. Auch zu dieser Zeit wird das Lokal gut besucht. Es geht aber nicht so hektisch zu, vorallem ist der Lärmpegel viel niedriger. Zumindest empfand ich das so, was vielleicht an dem Umstand lag, dass ich zwar gleich einen freien Tisch fand, der sich jedoch unweit des Eingangs befand, weshalb ich von dem Geschehen in den hinteren Räumlichkeiten nicht viel mitbekam.

Bestellt habe ich mir eine Frühstücksbox für 4,90 EUR, ein rechteckiger Teller mit Unterteilungen wie bei einem Fondueteller, auf dem sich ein Kipferl, eine Semmel, Butter, Marmelade, Kräuterricotta, Obst und ein Stück Kuchen befanden. Zu dieser Basic-Box kann man sein Frühstück um kleine Portionen verschiedener Gerichte, wie Rührei-Variationen, Prosciutto, mediterrane Antipasti, Cornflakes, Mehlspeisen und andere, nach Lust und Laune erweitern.

Öffnungszeiten: täglich von 08.00-04.00 Uhr, Küche bis 24.00 Uhr.

www.freiraum117.at

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